Friedenspark Pirnahistorischer Stadtpark

  • Ort
    Pirna-Zentrum
  • Bauherr
    Große Kreisstadt Pirna - Fachgruppe Stadtentwicklung
  • Fertigstellung
    2019
  • Größe
    8.500m²
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach
Foto © Steffen Spitzner
Foto © Steffen Spitzner
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach
Foto © Max Reichenbach

Entwurf

Der Entwurf für den denkmalgeschützten Friedenspark
basiert auf der Idee, unterschiedliche urbane Nutzungen
und Elemente zu einem Gesamtgefüge zu verbinden
und sich dabei am historischen Vorbild zu orientieren. Das
Konzept sieht eine funktionale Dreiteilung der Anlage vor -
einen Auftaktplatz an der Breiten Straße, eine Ruhezone in
der Parkmitte und einen Aktivbereich im östlichen Parkteil.
Die Bereiche bilden mit einer einheitlichen Formensprache,
einem gemeinsamen Farb- und Materialkonzept das
gestalterische Grundgerüst des Parks.

"Friedensbank"

Lieferung der Betonelemente

Passgenauer Einbau

Aufbringen der Bankauflage

Fontänenfeld

Einbau Brunnenschacht

Im Eingangsbereich der Anlage wurde als Attraktionspunkt ein Fontainenfeld konzipiert. Die niveaugleiche Einbettung in den Platzbelag erlaubt eine multifunktionale Nutzung des Platzes, welcher auch für Veranstaltungen, Feste und Märkte zur Verfügung steht. Die technischen Anlagen für das Wasserspiel sind in einem Unterflurbauwerk untergebracht.

Installation Brunnentechnik

Pflasterung Fontänenfeld

Spielplatz

Der Aktivbereich des Friedensparks ist einem neuen Geschichtenspielplatz gewidmet. Am Standort des Spielplatzes befand sich einst eine Seilerei, weshalb die Spielgeräte unter dem Thema Seilherstellung stehen.
Der Spielplatz stellt Abläufe und Werkzeuge der Seilherstellung sowie Einsatzmöglichkeiten von Seilprodukten dar. Das Rutschenhaus verkörpert das ‚Fabrikgebäude‘, in dem die Seilherstellung stattfindet. Die verschiedenen Klettermöglichkeiten im Anschluss zeigen den Produktionsablauf in der Fabrik. Es beginnt mit kleinen Seilspulen, auf denen die gesponnenen Fäden aufgewickelt wurden. Die Fäden werden auf die Seilerbahn aufgezogen und über das Leitholz zu einem dickeren Seil verdreht. Über das Transportrad kann das Seil auf eine große Seiltrommel aufgezogen werden. Die weiteren Spielstationen zeigen Spulen und Spindeln sowie fertige Seile, die von den Seilern an Balken aufgehängt wurden. Die Nestschaukel demonstriert abschließend die vielseitige Verwendung von Seilprodukten.

Entwurf "Seilerei"

Einbau Einfassung

Einbau Spielgeräte

Bepflanzung

Der wertvolle gemischte Gehölzbestand wurde als charakteristische ‚grüne Einfassung‘ des Parks erhalten, stellenweise ausgelichtet sowie durch qualitätvolle Neupflanzungen weiterentwickelt und in die Gestaltung integriert. Bei der Auswahl der Pflanzarten spielten, neben gestalterischen und denkmalpflegerischen Aspekten, eine klimaangepasste Pflanzauswahl und die Berücksichtigung des Pflegeaufwandes eine wichtige Rolle. Zudem wurde die historische Lindenallee entlang der Nicolaistraße durch Nachpflanzungen ergänzt und wieder als geschlossene Baumreihe erlebbar gemacht.