Büroausflug zur Baumschule Lorberg

Der diesjährige Büroausflug führte uns am Freitag, den 16. September zum Hauptsitz der Baumschule Lorberg in Tremmen bei Berlin. Breits früh am Morgen trafen wir uns zur gemeinsamen Abfahrt am Büro und erreichten gegen Mittag unser Ziel.

 

Das 1843 in Berlin gegründete Familienunternehmen wird in 6. Generation geführt. Mit über 6000 erhältlichen Pflanzenarten, 130 Mitarbeitern und mehr als 800 Hektar Produktionsfläche — verteilt auf 4 Standorte in Brandenburg, Baden-Baden und Schleswig-Holstein — zählt das Unternehmen zu den größten Baumschulen Europas. Der Hauptbetrieb befindet sich seit den 90er Jahren westlich von Berlin in Tremmen.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kundenberater Herrn Schütze und Frau Nestler begann unsere Entdeckungstour des Produktionsgeländes. Bei sonnigem Wetter hatten wir die Gelegenheit das vielfältige Sortiment und die Arbeit des Unternehmens hautnah kennen zu lernen — ob leichter Strauch, mehrfach verpflanzter Solitärbaum oder bis zu 6 Meter hohe Bonsai — das Sortiment ist abwechslungsreich und lässt keine Wünsche offen.

 

In kurzer Zeit entwickelte sich so ein reger Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den Vertriebsmitarbeitern zur Produktion, aktuellen Aufgaben und Herausforderungen. Besonders interessant waren die Gespräche, in denen wir unsere Fragen zu Planungen, aktuellen Forschungen in der Pflanzenzucht, Ausfallgarantien sowie zu klimatoleranten oder besonders widerstandsfähigen Sträuchern und Bäumen ansprechen und vertiefen konnten.

 

Neben den bisher bekannten Kulturmaßnahmen, konnten wir ein neues Verfahren der Containerproduktion kennen lernen; SpringRing®/Airpot. Das patentierte Anzuchtverfahren der Baumschule Ronneby in Australien vereint die Vorteile der Container- und der Ballen-Produktion und so werden Gehölze in einem größenverstellbaren Kunststoffring mit stark strukturierter Oberfläche kultiviert. Darin wird ein dichtes Wurzelsystem gebildet und Ringwurzelbildungen bei den Gewächsen unterbunden. Das Stechen des Wurzelstockes im Baumschulquartier entfällt und somit bleiben Verluste der wichtigen Feinwurzeln aus, was einen schnellen und sicheren Anwuchserfolg der Pflanzen saisonunabhängig ermöglicht.

 

Der Ausflug endete am späten Nachmittag mit einem gemütlichen Snack und der anschließenden Rückfahrt über Potsdam nach Dresden. Dankbar für die Gastfreundschaft und erfüllt mit spannenden Eindrücken sowie neuen Erkenntnissen konnten wir so das Wochenende beginnen lassen.

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